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Wetterglück hatten die
Organisatoren und Teilnehmer des heuer zum achten Mal vom Dörfli-Leist
organisierten Seifenkistenrennens. Der Anlass konnte (fast) unfallfrei
durchgeführt werden.
Das Wetter war den Organisatoren wie schon in früheren Jahren freundlich
gesinnt. Der Entscheid am Sonntag morgen früh, das Rennen trotz Regenwolken
durchzuführen, erwies sich als richtig. Von Westen her gab es zunehmend
Aufhellungen. Die Probeläufe am Morgen fanden noch bei bedecktem Himmel
statt, das eigentliche Rennen am Nachmittag bei Sonnenschein.
Das Seifenkistenrennen ist immer auch ein geselliger Anlass im Dorfleben.
Entlang der Piste unterstützten die Zuschauer die Piloten, unterhielten sich
und wussten von früher zu berichten. Die Festwirtschaft fand wiederum
Unterschlupf in der Fahrzeughalle eines Bauernhofs und war gut besetzt.
Steaks, Würste oder Pommes Frites sowie Süsses und natürlich Flüssiges waren
sehr gefragt.
Der Teilnehmerkreis beschränkt sich auf Kinder, welche in Wiler wohnen und
noch zur Schule gehen, aufgeteilt in 2 Alterskategorien: 1. bis 4. sowie 5.
bis 9. Klasse. In diesem Jahr nahmen 20 Kinder teil. Zum Einsatz kamen 9
verschiedene Seifenkisten, wovon 1 Doppelsitzer. Meistens teilten sich 2
Piloten einen fahrbaren Untersatz. Am Morgen konnte jeder Fahrer mindestens
2 Probeläufe absolvieren. Das Rennen am Nachmittag bestand aus 3 Läufen,
wovon der beste Lauf gewertet wurde.
Wiederum reibungslos verlief der Transport der Seifenkisten aus dem Zielraum
zurück an den Start. Dies dank der Unterstützung von Bauern, welche dazu
Traktor und Anhänger zur Verfügung stellten. Für die kleinen und grösseren
Piloten waren die Rückfahrten mitsamt Kisten auf dem Traktor-Anhänger ein
Erlebnis. Auch Erwachsene liessen sich die luftige Fahrt nicht entgehen.
Glück im Unglück hatte eine Katze, welche sich der nahenden Gefahr während
den Rennläufen nicht bewusst war und von einer Seifenkiste angefahren wurde.
Der Zusammenstoss ging glimpflich aus, die Katze jedenfalls verschwand ins
Gebüsch, ob sie ernsthaft verletzt war konnte nicht ermittelt werden.
Nachdem der Fahrer sich vom Schreck erholt hatte, durfte er den Lauf
wiederholen.
Waren die Seifenkisten unterwegs, sah man die Arbeit, welche hinter dem Bau
einer Kiste standen und die Fahrer oder deren Väter beschäftigte, selbigen
nicht an. Beim Auf- und Abladen bekamen einzelne Helfer farbige Hände, was
wohl darauf hindeutet, dass da noch kurz vor dem Rennen Hand angelegt wurde.
Das Rennen wäre nicht durchführbar ohne den Einsatz von freiwilligen
Helfern, sei es als Zeitnehmer, Streckenposten, Traktorfahrer und all den
anderen Chargen.
Dank verschiedener Sponsoren erhielt jeder Teilnehmer ein Set an
Gegenständen, der Sieger zudem den Wanderpokal. Am schnellsten den Parcours
hinunter fuhr Roman Lauper auf „John Deere“.
Ranglisten
Bilder vom Seifenkistenrennen (alle
ca. 200 Fotos)
Die Bilder sind grundsätzlich in Reihenfolge des Aufnahmedatums angeordnet.
Bilder von jedem Fahrer:
Michel Degenmann,
Celina Friedrich,
Jana Friedrich,
Reto Imbach,
Timo Imbach, Roman Lauper,
Lars Leiser, Marc
Leiser, Christian Leu,
Michael Leu, Tanja Leu,
Stefan Münger,
David Reusser,
Vallery Ritter,
Juliana Roth, Mathias Roth,
Saskia Schlatter,
Livio Weingart,
Nicola Weingart,
Livia Zwahlen
Die Bilder sind in Reihenfolge der Rennstrecke angeordnet, Probe- und
Rennläufe daher gemischt. Die Darstellung scheint mir logischer zu sein als
nach effektiver Aufnahmezeit, das gäbe sonst ein Mischmasch unten, oben,
etc., da mehrere Personen fotografiert haben. Verwechslungen der
helmbewehrten Piloten sind nicht hundertprozentig ausgeschlossen, Hinweise
bitte an den Verfasser. Danke.
Bilder rund ums Rennen
Artikel im Bieler Tagblatt vom 26. September
2008
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